Eine gute Weblösung entsteht nicht aus einer Vorlage.
Sie entsteht aus der Aufgabe, die sie lösen soll.
Deshalb sehen die Projekte von Diwa nicht nur unterschiedlich aus.
Sie funktionieren auch unterschiedlich.
Wer neu in einer Region ist, braucht nicht möglichst viele Informationen.
Sondern einen einfachen Weg zu den richtigen.
Genau darum ging es beim neuen Webauftritt des RIF Oberes Freiamt.
Die Website soll Menschen Orientierung geben, die Region verständlich
erschliessen und Informationen auch dann zugänglich machen, wenn Deutsch
nicht die vertrauteste Sprache ist.
Viele Informationen. Sehr unterschiedliche Menschen.
Angebote, Beratungsstellen, Veranstaltungen und praktische Informationen
müssen schnell auffindbar sein – für Menschen, die die Region bereits kennen,
ebenso wie für Menschen, die gerade erst angekommen sind.
Die Idee
Nicht die Organisation führt. Die Frage des Besuchers führt.
Die Struktur richtet sich deshalb nicht nach internen Zuständigkeiten,
sondern nach Themen und Situationen. Kurze Wege und eine klare Navigation
helfen dabei, dass aus vorhandener Information tatsächlich Orientierung wird.
Die Lösung
Eine Website, die Inhalt verständlich und pflegbar macht.
Eine klare Themenstruktur, automatische Übersetzung, Monatsprogramme und Flyer greifen ineinander. Die technische Basis bildet System 8 – so kann das RIF die Inhalte im Alltag selbst weiterführen.
Technik wird hier nicht zum Thema, weil sie spektakulär sein soll.
Sondern weil sie eine konkrete Aufgabe löst.
Eine Ausflugswebsite sieht nach Freizeit aus. Dahinter steckt bei der SGH
aber ein täglicher Betrieb mit Fahrplänen, Themenfahrten, Gastronomie,
Buchungen, aktuellen Meldungen und redaktioneller Arbeit.
Die Website muss deshalb mehr können als schön aussehen und informieren.
Sie verbindet ganz unterschiedliche Aufgaben – und soll für Gäste einfach
bleiben, obwohl im Hintergrund vieles zusammenspielt.
Die Leitfrage
Wie baut man eine Website, die nicht nur informiert, sondern im täglichen Betrieb mitarbeitet?
Fahrpläne ändern sich, Themenfahrten kommen und gehen, gastronomische Angebote
müssen buchbar sein und aktuelle Informationen sollen schnell dort erscheinen,
wo Gäste sie brauchen. Die Website ist damit Teil eines laufenden Betriebs –
nicht einfach dessen digitale Broschüre.
An Bord
Was auf der Website wie ein einzelnes Angebot wirkt, beginnt an Bord schon vor
den Gästen: mit Vorbereitung, Gastronomie und einem Ablauf, der funktionieren muss.
02
Die Idee
Die Technik soll dem Betrieb folgen.
Nicht jeder Inhalt braucht dieselbe Lösung. Ein Fahrplan funktioniert anders als
eine Themenfahrt, eine Buchung anders als eine aktuelle Meldung. Deshalb wurden
die Bereiche so aufgebaut, dass sie ihre jeweilige Aufgabe möglichst einfach
erfüllen – für Gäste ebenso wie für die SGH.
03
Die Lösung
Ein System, viele spezialisierte Werkzeuge.
System 8 bildet die gemeinsame technische Basis. Darauf greifen redaktionelle
Inhalte, Fahrpläne, Buchungsabläufe, Formulare, Gastronomie, Wetterdaten und
Webcam ineinander. Die SGH kann den täglichen Inhalt selbst pflegen; spezielle
Funktionen bleiben trotzdem Teil derselben Website.
Die Website muss nicht zeigen, wie komplex sie ist. Sie muss dafür sorgen,
dass die Komplexität beherrschbar bleibt.
Eine Website, die ihrem Projekt treu geblieben ist.
Projektionsmaschine ist kein gewöhnliches Portfolio. Maschinen, Projektionen,
Filme und Ausstellungen bilden eine eigene Welt – und die Website hat dafür
schon vor vielen Jahren ihre eigene Form gefunden.
Statt diese Gestaltung immer wieder dem Zeitgeist anzupassen, wurde sie
bewahrt. Erneuert wurde dort, wo man es kaum sieht: in der Technik dahinter.
So funktioniert die Website heute auf einer zeitgemässen Basis und sieht
trotzdem noch aus wie Projektionsmaschine.
Die Leitfrage
Wie erneuert man eine Website, ohne ihr dabei ihre Geschichte wegzunehmen?
WerkArchivFilmAusstellungWeiterentwicklung
Der Ausgangspunkt
Eine eigene Welt braucht eine eigene Ordnung.
Die Arbeiten folgen keiner gewöhnlichen Produktlogik. Objekte, Projektionen,
Filme und Ausstellungen stehen in Beziehung zueinander und sollen trotzdem
einzeln auffindbar bleiben. Die Website muss diese Eigenart tragen – nicht
vereinheitlichen.
Nicht glattbügeln
Die Bildwelt darf eigenwillig bleiben. Unsere Aufgabe ist nicht,
daraus Hochglanz zu machen, sondern dafür zu sorgen, dass Werk,
Navigation und Technik zusammen funktionieren.
Die Idee
Nicht neu erfinden. Weiterdenken.
Wenn etwas über Jahre funktioniert und seinen Charakter behalten hat,
muss ein neuer Schritt nicht automatisch bei null beginnen. Bestehendes
wird geprüft, erhalten, wo es trägt, und dort verändert, wo neue Inhalte
oder technische Anforderungen es verlangen.
Die Lösung
Verändern, ohne den Charakter glattzubügeln.
So ist die Website über viele Jahre mitgewachsen. Struktur, Darstellung
und Technik konnten weiterentwickelt werden, ohne dass Projektionsmaschine
plötzlich wie irgendein anderes Portfolio aussehen musste.
Langfristige Begleitung bedeutet nicht, eine Website unverändert zu lassen.
Sondern zu respektieren, was bleiben darf – und zu ändern, was sich verändern muss.
Nicht jede Website muss gross sein. Sie muss passen.
Ein Familienbetrieb braucht keine digitale Grossbaustelle. Er braucht eine
Website, die Gäste informiert, Veranstaltungen sichtbar macht und möglichst
direkt zur Reservation führt.
Die Bäsewirtschaft Roos verbindet Gastwirtschaft, öffentliche Anlässe und
private Feiern. Die Website folgt genau diesem Alltag: überschaubar für die
Betreiber und unkompliziert für die Gäste.
Die Leitfrage
Wie viel Technik braucht eine Aufgabe wirklich?
Der Alltag
Freitagabend, Veranstaltungen und private Feiern.
Unterschiedliche Gäste kommen mit unterschiedlichen Fragen: Was läuft aktuell?
Was gibt es zu essen? Kann ich reservieren? Und eignet sich die Roos für meinen
eigenen Anlass? Die Website soll darauf schnell und ohne Umwege antworten.
Die Idee
Der kürzeste Weg ist oft der beste.
Angebote und aktuelle Anlässe stehen dort, wo Gäste sie erwarten. Speise- und
Getränkekarten bleiben leicht erreichbar, und wer einen Tisch möchte, gelangt
ohne digitale Schnitzeljagd zur Reservation.
Ein Detail
Manchmal reicht eine kleine Regel.
Kurz vor gut besuchten Anlässen konnte eine Online-Reservation
problematisch werden: Wer reservierte, ging verständlicherweise davon aus,
dass auch tatsächlich noch ein Tisch frei war.
Deshalb lässt sich für jeden Anlass festlegen, wie lange vorher
Online-Reservationen noch möglich sind. Danach schliesst die Reservation
automatisch. Die Blockzeit kann jederzeit individuell angepasst werden –
ganz ohne ein separates Online-Tischkontingent verwalten zu müssen.
Die Lösung
Genau so viel Website wie nötig.
Pflegbare Inhalte, aktuelle Hinweise, Dokumente und Reservation greifen
unkompliziert ineinander. Keine Funktion ist da, weil man sie noch hätte
einbauen können – sondern weil sie im Alltag einen Zweck erfüllt.
Eine gute Weblösung erkennt man nicht daran, wie viel Technik darin steckt.
Sondern daran, wie gut sie zu ihrer Aufgabe passt.
Die vier Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Aufgaben sein können. Und sie sind
nur eine Auswahl. Diwa begleitet Unternehmen, Institutionen, Verbände und Menschen
aus ganz unterschiedlichen Bereichen – manchmal für ein einzelnes Projekt,
manchmal über viele Jahre.